Aktuelles Heft

Der «Innerrhoder Geschichtsfreund» widmet sich in der jüngsten Ausgabe dem fotografischen Blick von Herbert Maeder (1930–2017), dem Alltag von Frauen im Zweiten Weltkrieg und der Farbigkeit der Appenzeller Häuser.

Der Fotograf und national bekannte Politiker Herbert Maeder (1930–2017) war ein ausserordentlich wacher Zeitgenosse. Mit seiner Fotokamera vermochte er das Appenzellerland und die von ihm bereisten Länder mit viel Tiefgang einzufangen. Der Journalist und Historiker Peter Müller hatte 2025 Werke von Maeder aus dessen Nachlass ausgewählt und in einer kommentierten Bilderserie im «Appenzeller Volksfreund» vorgestellt. Diese Serie, ergänzt um weitere Fotos, ist im vorliegenden Heft abgedruckt, ergänzt um Peter Müllers wohlgefasste Miniaturen zur Einordnung der Bilder.

Im zweiten Beitrag thematisiert Sarina Hutter aus Rapperswil die Herausforderungen von Frauen in der Zeit des Zweiten Weltkriegs. Hutters Urgrossmutter war während der Aktivdienstzeit ihres Mannes nicht nur für das Wohl ihrer Familie verantwortlich, sondern auch für das Funktionieren des eigenen Landwirtschaftsbetriebes auf dem St. Anton in Oberegg. Die persönlichen Erinnerungen der Urgrossmutter werden dank Hutters Beitrag im historischen Rahmen anschaulich eingebettet.

 

 

Um die Farbigkeit der Appenzeller Häuser dreht sich der dritte Beitrag von Kunsthistorikerin Fabienne Sutter Sogo. Sie veröffentlichte vor Kurzem das Buch «Farbkultur in Appenzell Innerrhoden» (Verlag Scheidegger & Spiess) und schuf damit wichtige Grundlagen für die künftige Beschäftigung mit der hiesigen Farbigkeit. Im vorliegenden Text zeigt sie, ergänzt um phänomenale Bilder von Christoph Gysin, auf, dass weniger manchmal mehr wäre.

Im hinteren Teil des Heftes, dem sogenannten «Serviceteil» finden sich nebst der von Erich Fässler sorgfältig zusammengestellten Tageschronik, Buchhinweise und die Jahresberichte des Historischen Vereins Appenzell und von Partnerinstitutionen wie dem Museum Appenzell oder dem Roothuus Gonten. Damit wird nicht nur das vielfältige kulturhistorische Schaffen im Kanton dokumentiert, sondern auch die Verbundenheit der Institutionen untereinander.

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vergriffene ausgaben:
Nr. 2 (1954), 4 (1956), 6 (1958/59), 8 (1961), 9 (1962), 13 (1967), 19 (1974), 21 (1976), 22 (1977/78) und 39 (1998).